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Wandern auf La Palma

La Palma gehört zu den Kanarischen Inseln, einer geographisch zu Afrika, politisch aber zu Spanien gehörenden Inselgruppe im Atlantik. Sie liegt zirka 400 Kilometer vor der südmarokkanischen Küste, hat eine Fläche von 708 Quadratkilometern, etwa eine Länge von 42 Kilometern und eine Breite von 28 Kilometern. Das mediterran-subtropische Klima der Kanaren ist aufgrund seiner Nähe zum nördlichen Wendekreis zwischen dem 27. und 29. Breitengrad das ganze Jahr über angenehm, was dem Archipel den Beinamen Inseln des ewigen Frühlings eingebracht hat. Der gleichbleibend kühle Kanarenstrom, ein Teil des Golfstroms, gleicht die Temperaturen aus, und die Passatwinde halten die heißen Luftmassen aus der nahen Sahara meist fern. Grundsätzlich kann man zwischen einer Trockenzeit im Sommer und einer regenreicheren Zeit im Winter trennen. In den Küstenregionen liegen die Durchschnittstempraturen im Sommer kaum höher als 25 °C, im Winter um 17 °C. Da auf la Palma die Höhenunterschiede im Vergleich zur Fläche sehr groß sind, gibt es deutlich zu differenzierende vertikale Klimazonen. Diese reichen von den trocken-heißen Küstenregionen über die feucht-kühle und deshalb oft bewaldete Zone, bis hin zu kühl-trockenen Zonen mit teilweisem Hochgebirgsklima. La Palma ist, wie alle Kanarischen Inseln, vulkanischen Ursprungs. Mit, geologisch gesehen, jungen etwa zwei Millionen Jahren gehört La Palma zu den jüngsten Inseln der Kanaren. Der letzte Ausbruch fand 1971 im Süden der Insel bei Fuencaliente, dem heutigen Los Canarios, statt. Es entstand hierbei der Vulkan Teneguía. Aufgrund seiner Entstehung und Lage bietet La Palma eine einmalige Natur und Landschaft. La Palma ist bekannt als La Isla verde ("die grüne Insel") und als La Isla bonita ("die schöne Insel"), da sie ganzjährig von grüner Vegetation bedeckt ist. Aufgrund günstiger Klimabedingungen und einer vielfältigen Landschaft auf engem Raum bietet la Palma sehr gute Wanderbedingungen.

Reiseverlauf

1. Tag: Anreise, Treffen am Flughafen auf La Palma, Übernachtung in Santa Cruz

2. Tag: Spaziergang durch Santa Cruz zum kennen lernen der Stadt. Der Altstadtkern von Santa Cruz ist zum kunsthistorischen Baudenkmal erklärt worden. Sehenswert sind die typischen Balkone, das historische Rathaus, die Erlöserkirche, die Altstadt mit ihren engen Gassen und typischen Häusern. Übernachtung in Santa Cruz

 

 

 

3. Tag: Fahrt ins Biosphärenreservat "Los Tilos" und Besichtigung des Informationszentrums. Los Tilos ist ein seltener Lorbeerwald, der nur unter feuchtem subtropischen Klima gedeit. Lorbeerwälder sind immergrüne Feuchtwälder der subtropischen Klimazone. Typisch sind Bäume mit ledrigen glänzenden Blättern. Namensgebend sind die Lorbeergewächse, welche in den Lorbeerwäldern der Nordhalbkugel häufig vorkommen. Auf der Südhalbkugel dominieren meist andere Pflanzenfamilien, aber der Vegetationstypus ist der gleiche. Seit 1983 ist der Lorbeerwald "Los Tilos" ein Biosphärenreservat der UNESCO und im November 2002 ist die gesamte Insel dazu erklärt worden. La Palma war die erste kanarische Insel, die ein solches Reservat vorzuweisen hatte. Danach Wanderung zu den Quellen von Marcos und Corderos und über die Casa del Monte nach Las Lomadas (etwa 9 Stunden). Dabei durchqueren wir 13 Tunnels, dafür brauchen wir eine Taschenlampe. Übernachtung in Los Sauces.

 

4. Tag: Fahrt über den grünen Norden der Insel nach Puntagorda. Unterwegs baden in Charco Azul, Besichtigung von typischen Dörfern (Barlovento, Franceses, Gallegos, El Tablado). Übernachtung in Puntagorda.

 

 

 

 

 

 

 

5. Tag: Wanderung auf dem Wanderweg San Antonio und La Zarza. Besichtigung der Felszeichnungen (Petroglyphen) von La Zarza und La Zarzita und des Museums. Dieser archäologische Fundort wurde im Jahr 1941 entdeckt und liegt zwischen den Senkungen von La Mata und Llano Negro. Obwohl die meisten der Kreis-, Schleifen- und Spiralfelsmalereien nicht entziffert werden konnten, so scheint es doch erwiesen, dass einige von ihnen auf Quellen und Wasserläufe hinweisen. Über dieses Kulturerbe der Auaritas hinaus erhält man im zugehörigen Besucherhaus auf zahlreichen Tafeln anschaulich Auskunft über die natürlichen Charakteristiken der umliegenden Landschaft auf halber Höhe zwischen der Kiefernwaldzone und der des Monteverde .Übernachtung in Puntagorda.

6. Tag: Wanderung zu den Drachenbäumen und Wohnhöhlen der Ureinwohner bei Las Tricias. Übernachtung in Puntagorda.

7. Tag: Fahrt zum Roque de Los Muchachos, dem höchsten Gipfel von La Palma (2.426 Meter) und Wanderung auf dem Rand der Caldera de Taburiente bis zur Kirche La Virgen del Pino (10 Stunden). Auf seinem Gipfel befinden sich das Roque de Los Muchachos Observatorium. Das astrophysikalische Observatorium wurde 1985 eröffnet. Mehrere europäische Länder sind an der Anlage, eine der wichtigsten dieser Art der Welt beteiligt. Ausschlaggebend für den gewählten Standort des Projektes waren die klimatischen Bedingungen auf der höchsten Erhebung von La Palma: auf dem Berg sind extrem viele wolkenfreie Nächte zu verzeichnen, zwar hängen ab 1.000 Meter Höhe oft Wolken, doch endet die Bewölkung spätestens auf 2.000 Meter Seehöhe und die Luft auf dem Roque de los Muchachos ist besonders klar. Übernachtung in Los Llanos de Aridane.

 

8. Tag: Besichtigung von Los Llanos de Aridane und des Nationalparkinformationszentrums in El Paso. Wanderung zu den Petroglyphen von La Fajana bei El Paso (etwa 3 Stunden). Die prähispanische Bevölkerung La Palmas nannte die Insel Benahoare. Deshalb sind ihre Bewohner als das Volk der Benahoaritas oder Auaritas in die Geschichte eingegangen. Über die Auaritas wissen wir, dass sie ein steinzeitliches Hirtenvolk waren, das erfolgreich Ziegen und Schafe domestiziert hatte, von denen es die Grundlagen seines Lebensunterhaltes bestritt, sowie Felle zur Bekleidung. Die Auaritas waren ein Volk berberischen Ursprungs und besiedelten die Insel zwischen dem 5. Jahrhundert vor Christus und dem 1. Jahrhundert unserer Zeitrechung. Erholung am Strand von Puerto de Tazacorte. Übernachtung in Los Llanos de Aridane.

 

 

9. Tag: Wanderung in die Caldera de Taburiente vom Mirador de los Brecitos und durch das Tal des Angustias (10 Stunden). Die Caldera de Taburiente ist ein riesiger Kessel mit einem Umfang von 28 Kilometern und einem Durchmesser von 8 Kilometern. Die Wände der Caldera erreichen eine Höhe von über 2.000 Meter, höchste Erhebung des Kraterrandes ist der Roque de los Muchachos (2.426 Meter ü. NN). Zum Kesselgrund hin fallen die Ränder der Caldera bis zu 1.707 Meter steil ab, lediglich nach Südwesten hin durchbricht der Barranco de las Angustias die hufeisenförmige Caldera. Diese Schlucht der Todesängste bildet den natürlichen Abfluss des in der Caldera entspringenden Quellwassers. Für die Urbewohner La Palmas war der Barranco de las Angustias die letzte Zufluchtsstätte während der spanischen Eroberung im 15. Jahrhundert. Zwischen den Barrancos Almendro Amargo und Rivanceras verläuft ein Bergkamm, von dem der fast hundert Meter hohe Roque Idafe aufragt. Bei der Felsnadel handelt es sich um einen Monolithen aus Basalt, der für die palmerischen Urbewohner (den Auritas) eine besondere Bedeutung hatte. Übernachtung in Los Llanos de Aridane.

10. Tag: Erholung am Strand von Playa de Zamora und der nah gelegenen Playa Chica, die wohl zu den schönsten Stränden an der Südwestküste der Insel gehören. Beide Badebuchten bieten, umrahmt von schroffen Felswänden, einen schönen schwarzen Sandstrand und erlauben bei geeignetem Wetter ein ungetrübtes Badevergnügen.Übernachtung in Los Llanos de Aridane.

11. Tag: Wanderung von El Pilar nach Fuencaliente (Los Canarios) auf der Vulkanroute (9 Stunden, etwa 25 km). Die Route der Vulkane verläuft über den Kamm der Cumbre Nueva von Nord nach Süd bis nach Fuencaliente. Der Ausgangspunkt der Wanderung ist am Refugio del Pilar. Die Wanderung führt über eine spektakuläre Vulkanlandschaft auf bis zu 1950 m Höhe. Übernachtung in Los Llanos de Aridane.

 

 

12. Tag: Erholung am Strand von Playa Nueva. Die Playa Nueva einige Kilometer nördlich von Puerto Naos erreicht man mit einer Fahrt/ Wanderung durch Bananenplantagen. Besichtigung der Lavafelder und der Lava-Höhle des Vulkan San Juan bei Todoque. Überall auf La Palma wird man daran erinnert, dass die Insel La Palma vulkanischen Ursprungs ist. Auch noch heute gehört der Süden La Palmas zu den den aktivsten Gegenden der Welt. Allein in den letzten 5 Jahrhunderten gab es 7 bedeutende Vulkanausbrüche, vier in den letzten 50 Jahren. Einen dieser Vulkanausbrüche bzw. seinen Lavastrom kann man noch heute sehr schön bei Las Manchas sehen. Es handelt sich um den Vulkanausbruch des San Juan von 1949. Der Vulkan brach 1949 aus und hinterließ ein frisches Lavafeld und zahlreiche Lava-Höhlen. Eine der Höhlen kann besichtigt werden. Man sieht in der Höhle Stalaktite und Kristalle an den Wänden. Übernachtung in Los Llanos de Aridane.

 

 

13. Tag: Fahrt nach Fuencaliente (Los Canarios) und Wanderung vom Vulkan San Antonio über den Vulkan Teneguia und seine frischen Lavafelder zum Leuchtturm von Fuencaliente. Übersetzt heißt Fuencaliente heiße Quelle. Als jedoch beim bisher letzten Ausbruch des 657 Meter hohen Vulkans San Antonio zum Jahreswechsel 1677-1678 die heiße und heilige Quelle der Stadt verschüttet wurde, benannte man den Ort in Los Canarios um. Heute sind beide Benennungen gebräuchlich. Das Alter des San Antonio wird nur auf etwa 3000 Jahre geschätzt. Ein kleines Besucherzentrum mit Austellungsräumen gibt Informationen zu geologischen Details. Der jüngste und 438 Meter hohe Vulkan Teneguia der Kanarischen Inseln entstand erst 1971 während eines drei Wochen dauernden Ausbruchs. Mehrere Schlote unterhalb des San Antonio vereinigten sich zu einem. Da die austretende Lava zur angrenzenden Südküste floss und dort im Meer erkaltete, wurde die Insel La Palma wieder etwas größer. Erholung am Strand am Leuchtturm. Fahrt zur kleinen Bucht Punta Larga. Übernachtung in Los Llanos de Aridane.

14. Abreise oder individuelle Reiseverlängerung.

 

Leistungen

- Transfer im Bus

- Transfer zum Flughafen

- Unterkunft in Pensionen im Doppelzimmer, Einzelzimmer-Zuschlag 120,00 Euro für alle Übernachtungen (EZ soweit verfügbar)

- Vollverpflegung: Frühstück, Wanderverpflegung, Abendessen

- Deutschsprachige Reiseleitung

Nicht enthaltene Leistungen

Notwendige Ausrüstung

- Tagesrücksack (etwa 30 l)

- Wanderstöcke

- Wanderschuhe

- Warme Mütze

- Regenkleidung und Gamaschen

- Badeanzug bzw. -hose

- Sonnenbrille

- Sonnenmilch

- Taschenlampe

- Kopie der Reisedokumente (Paß, Ticket)

- individuelle Medikamente

- Anreise (gerne buchen wir für Sie einen Flug nach Ihren Wünschen)

- Persönliche Gegenstände

- persönliche Ausgaben

- Reiseversicherungen

Unvermeidbare Änderungen im Reiseverlauf bleiben vorbehalten.

Veranstalter: pr-naturetours

Termine: individuell

Preis pro Person: individuell

Reiseleitung:

Robert Pudwill: Biologe, Dolmetscher und langjähriger Reiseleiter.

Örtliche Kooperationspartner

 

Charakter der Reise

Anspruchsvolle Tour mit Wanderungen mit Tagesrucksack von 6 bis 10 Stunden. Gute Kondition, Ausdauer und gute körperliche Gesamtverfassung ist erforderlich. Die Vulkanbesteigungen können anstrengend werden, insbesondere bei ungünstigen Wetterverhältnissen. Der Transport erfolgt im Kleinbus.

Reiseverlängerung

Wir empfehlen eine Verlängerung ihres Aufenthaltes auf La Palma entweder in einer Unterkunft am Strand z. B. in Puerte Naos oder in Los Llanos de Aridane. Von Llanos de Aridane haben Sie gute Busverbindungen und können noch selbständig weitere schöne Teile von La Palma entdecken oder am Strand z. B. in Puerto de Tazacorte entspannen. Gerne vermitteln wir Ihnen eine Unterkunft nach Ihren Wünschen.

Ihr atmosfair Beitrag

Für den Hin- und Rückflug für eine Person nach La Palma entstehen klimarelevante Emissionen in Höhe von etwa 1880 kg CO2. Durch einen freiwilligen Beitrag von 38,00 EUR an ein Klimaschutzprojekt, z.B. in Indien können Sie zur Entlastung unseres Klimas beitragen. Mehr dazu finden Sie unter www.atmosfair.de

Zur Anmeldung

Wetter auf La Palma

Fotogalerie

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